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Aktion "Zu Fuß zur Schule"

Sicherheit im Straßenverkehr wird in Doveren an der Johann-Holzapfel-Schule groß geschrieben. So steht das Verhalten am und im Schulbus genauso im Stundenplan wie das Radfahrtraining und die Mobilitätserziehung.

In der Zeit vom 26. bis zum 29. September wurde in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei die Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ durchgeführt. Ziel war es, das morgendliche Auto-Chaos vor der Schule zu reduzieren. Durch die zunehmende Zahl der „Eltern-Taxis“ werden die Kinder gefährdet, die zu Fuß zur Schule kommen. Durch die Aktionswoche, die ein bis zweimal im Schuljahr durchgeführt wird, sollen alle noch einmal an diese Gefährdung erinnert werden.

 

 

Jeden Morgen wurden Autofahrer, die vor der Schule parken wollten, von den Schülern der Johann-Holzapfel-Schule angesprochen. Mit der Aufforderung: „Bitte parken Sie nicht vor der Schule, das ist für uns Kinder gefährlich!“, wurden die Autofahrer gebeten, einige hundert Meter von der Schule entfernt zu parken und ihre Kinder von dort aus zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Natürlich standen auch Eltern, Lehrer und Herr Hissel von der örtlichen Polizei morgens vor der Schule, um das Anliegen der Schüler zu unterstützen. Die Autofahrer waren in der Regel verständnisvoll und das Auto-Chaos vor der Schule wurde täglich kleiner.

Damit diese Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ auch nachhaltig Wirkung zeigt, wurden den Eltern der Johann-Holzapfel-Schule die Vorteile des Zufußgehens aufgezeigt. So erlangen Kinder, die ihren Schulweg selbstständig zurücklegen, eine größere Sicherheit im Straßenverkehr, sie lernen, sich besser zu orientieren und knüpfen nebenher noch soziale Kontakte mit anderen Schulkindern. Herr Hissel erklärte: „Der Bring- und Holverkehr wird von vielen Eltern als sicherer eingeschätzt. Dabei verunglücken die meisten Kinder als Mitfahrer im Pkw.“

Aber nicht nur die Eltern wurden über die Wichtigkeit der Aktionswoche informiert. Auch im Unterricht wurde das Mobilitätsverhalten zusammen mit den Klassenlehrern thematisiert und kritisch beleuchtet. Die Schüler setzten sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten auseinander. Durch die Aktionswoche, an deren Ende jedes Kind mit einem kleinen Preis belohnt wurde, wurden Spaß und Begeisterung am zu Fuß gehen vermittelt, was letztlich auch durch weniger motorisierten Verkehr zu einer Entlastung der Umwelt führt.

 

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